Buch · Rezension

Rezension: Fire Girl: Gefährliche Suche

1640_C_Fire_Girl_Bd_1_Suche.inddÜberblick:
  • Titel: Fire Girl: Gefährliche Suche (Band 1)
  • Originaltitel: Fire Girl
  • Autor: Matt Ralphs
  • Ausgabe: Kindle Rezensionsexemplar, 303 Seiten (12,99 €)
  • Verlag: bloomoon / arsEdition (18. August 2016)
  • Empfehlung:
    empf_3_sterne
Inhalt:

Die 12-jährige Hazel wohnt mit ihrer Mutter, einer begabten Hexe, auf einer Waldlichtung, die sie aufgrund einer riesigen, für sie unüberwindbaren Grenzhecke noch nie verlassen hat. Obwohl sie sich nichts sehnlicher wünscht, als magische Kräfte zu besitzen und mehr über die Welt hinter der Hecke zu erfahren, bleibt ihr beides verwehrt. Bis zu dem Tag an dem Hazel hilflos mit ansehen muss, wie ihre Mutter von einem Dämon entführt wird. Plötzlich erwachen ihre Kräfte, doch auf dem Weg durch eine der Hexerei feindselig gegenüberstehenden Welt, können sich diese als ebenso gefährlich wie nützlich erweisen. Zum Glück hat sie auf der Suche nach ihrer Mutter die missgelaunte, aber verlässliche kleine Haselnuss Bramley als Weggefährten an ihrer Seite.

Rezension:

Drei Dinge haben mir an diesem Buch besonders gut gefallen: Zum einen wären da Hazels Durchhaltevermögen und ihr ungebrochener Optimismus. Die Umstände, in denen sie sich so plötzlich wiederfindet, stellen ihre ganze Welt auf den Kopf und fordern sie ganz schön heraus. Aber statt einfach klein beizugeben oder die Hoffnung zu verlieren, gibt Hazel ihr Bestes und konzentriert sich auf die positiven Dinge. Immerhin hat sie endlich ihre langersehnte Magie und die Chance, die Welt hinter der Hecke kennenzulernen. Statt also lange zu brüten, geht sie die Dinge lieber direkt an. Dabei geht natürlich auch mal etwas schief oder bringt sie in Gefahr, was ihr ihr Begleiter Bramley, die Haselmaus, auch immer brühwarm mitteilt. Doch auch wenn er anfangs ein äußerst unwilliger Begleiter ist, freunden sich die beiden mit der Zeit an und werden zu einem echten Team, das zusammen durch dick und dünn geht und auch in brenzligen und beklemmenden Situationen zusammenhält. Letztere verschaffen dem Buch eine Atmosphäre, die mich wirklich beeindruckt hat. Die Verzweiflung und Leere, die die Hexenverfolgungen in Watley hinterlassen haben, waren deutlich zu spüren, genauso wie später die Einsamkeit des Waldweges und bei einigen gruseligeren Stellen lief es mir kalt den Rücken hinunter.

Allerdings hätte ich mir vor diesem kalten, doch entschieden tristen Hintergrund, auch ein paar kontrastierende, warme Akzente gewünscht. Zum Beispiel in Form von Einblicken in Hazels Leben mit ihrer Mutter auf der Waldlichtung oder auch in Bramleys. Leider erfahren wir über beide nur sehr wenig und das hat es mir auch schwer gemacht, mich für Hazels Suche zu begeistern. Sie sagt zwar immer wieder, wie wichtig ihre Mutter ihr ist, aber die Geschichte zeigt es leider nicht. Auch von der Welt und über die anderen Charaktere erfahren wir nur sehr wenig. Obwohl die Handlung sehr flott voranschreitet, hat sie mich aus diesem Grund nicht wirklich mitgerissen. Stattdessen wurden viele Fragen aufgeworfen, die dann vermutlich in den späteren Büchern beantwortet werden.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch aber trotzdem gefallen. Ich bin gespannt auf Hazels weiteren Weg und hoffe, Hazel und die anderen Charaktere dann besser kennenlernen zu können.

***Herzlichen Dank an arsEdition, die mir das Buch über NetGalley zur Verfügung gestellt haben.***

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