Buch · Rezension

Rezension: Seelenlos, Fluch der Rauhnächte

cover_seelenlosÜberblick:
  • Titel: Seelenlos, Fluch der Rauhnächte
  • Autorin: Janine Wilk
  • Ausgabe: Kindle Rezensionsexemplar*, 368 Seiten (11,99 €)
  • Verlag: Planet! / Thienemann-Esslinger (20. September 2016)
  • Empfehlung:
    empf_4_sterne
Inhalt:

Das Jahr neigt sich dem Ende und es wird immer kälter auf dem Greyfriars Friedhof auf dem die dreizehnjährige Lucy zusammen mit ihrem Vater, dem Friedhofswärter, wohnt. Doch es ist nicht die winterliche Kälte, die Lucy Sorgen macht. Auf dem dunklen Friedhof scheint etwas nicht mit rechten Dingen zuzugehen und Lucy bleibt keine Wahl, als ihnen auf den Grund zu gehen, wenn sie sich und ihren Vater retten will.

Rezension:

Das für mich stärkste Element dieser Geschichte ist die Atmosphäre. Schon als ich den Klappentext gelesen habe, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken und er hat wirklich nicht zu viel versprochen! Die düstere, kalte und vor allem gruselige Atmosphäre durchdringt die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite. Nicht wenige Male hat sie mir eine Gänsehaut verursacht und während des Finales blieb mir schließlich fast das Herz stehen vor Spannung. Ich habe lange kein Buch gelesen, dass mich so hat bangen lassen.
Janine Wilke erzählt Lucys Geschichte auf eine ganz wunderbare Art und Weise. Man wird nicht mit Informationen überhäuft, bekommt aber genügend Hinweise, um mitzudenken und -zufiebern. Ihre Beziehung zu ihrem Vater, den sie für das Fortgehen ihrer Mutter verantwortlich macht und zu ihrer Freundin, deren Paraphysikalische Experimente sie nur widerwillig mitmacht, wirkten auf mich sehr authentisch und ich konnte mich gut in ihre Sorgen und Beweggründe hineinversetzen.

Nur die Dialoge und Lucys innere Monologe haben mich nicht immer überzeugt. An einigen Stellen holpern sie und haben mich aus dem Lesefluss gerissen.

Fazit:

¨Seelenlos, Fluch der Rauhnächte¨ ist spannend erzählt und hat eine tolle, gruselig-düstere Atmosphäre. Perfekt für die kalte Jahreszeit!

* Herzlichen Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag, der mir das Buch über NetGalley zur Verfügung gestellt hat.

Ein Kommentar zu „Rezension: Seelenlos, Fluch der Rauhnächte

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